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Die 10 schönsten Weihnachtsmärkte in Deutschland
Die 10 schönsten Weihnachtsmärkte in Deutschland
Die Weihnachtsmärkte oder auch Christkindlesmärkte, wie sie in verschiedenen Städten genannt werden haben ja nun schon eine Weile geöffnet. Wer noch nicht weiß, auf welchen man gehen sollte, möchte ich hier mal die besten aufzählen. Es gibt natürlich auf jedem Glühwein, Süßes, Weihnachtsdeko, einen riesen Weihnachtsbaum, einige Fahrgeschäfte u.v.m., was man erleben, essen und trinken kann.
Der Ursprung dieser Märkte geht sehr weit zurück und nannten sich spätmittelalterliche Märkte, wo man sich mit Nahrungsmittel und Winterwaren eindeckte. Erst während des 14. Jahrhunderts durften auch Zuckerbäcker, Korbflechter und Spielzeugmacher Verkaufsstände eröffnen. Zum vorweihnachtlichen Brauchtum gehören die Weihnachtsmärkte erst seit dem Anfang des 20. Jahrhunderts.
Kommen wir zu dem 1., der sich weißer Zauber in Hamburg nennt.
In Hamburg bezaubern zur Adventszeit fünfzehn große und zwei Dutzend kleine Weihnachtsmärkte die Besucher an Elbe und Alster. Der Weihnachtsmarkt am Jungfernstieg, „Weißer Zauber“ genannt, bietet anstelle traditioneller Holzbuden weiß leuchtende Pagodenzelte, ein historisches Riesenrad und einen Panoramablick auf die Alster. Zum Rahmenprogramm gehören die Wahl der Hamburger Eisprinzessin, ein Silvester-Feuerwerk und der Besuch der Heiligen Drei Könige.
Der historische Weihnachtsmarkt auf dem Rathausmarkt, der jährlich rund drei Millionen Besucher anzieht, findet vor der eindrucksvollen Kulisse des Hamburger Rathauses statt. Die Gassen des Marktes sind thematisch gegliedert. Die Spezialitätengasse hält alles für das leibliche Wohl bereit, Kinderspielzeug ist in der Kindergasse zu finden. Unter 200.000 Lichtern bieten etwa 90 Händler ausgefallene Geschenkideen, Kunsthandwerk und Holzschnitzereien in festlicher Marktatmosphäre an.
Der 2. wäre dann der Nürnberger Christkindlmarkt.
Der weltbekannte Nürnberger Christkindlmarkt, der erstmals bereits im Jahr 1628 stattfand, zählt in jeder Adventszeit über zwei Millionen Gäste. An jedem ersten Advent lauschen Tausende Besucher dem Prolog des Christkinds, das auf der Empore der Frauenkirche den Weihnachtsmarkt feierlich eröffnet. Die knapp 200 Holzhütten, einheitlich in Weiß-Rot-Design, sorgen für eine gemütliche und festliche Atmosphäre. Wer den Christkindlesmarkt besucht, sollte unbedingt die Nürnberger Lebkuchen, Christstollen und die Nürnberger Bratwürstchen probieren – natürlich mit der obligatorischen Tasse Glühwein.
Der Stuttgarter Weihnachtsmarkt ist der 3., der zu empfehlen ist.
Wenn Sie die schönsten Weihnachtsmärkte Deutschlands besuchen möchten, dann dürfen Sie den Stuttgarter Weihnachtmarkt nicht auslassen. Er ist mit über drei Millionen Gästen und 280 Holzbuden einer der größten europäischen Weihnachtsmärkte. Der ausgedehnte Markt, der über eine mehr als 300-jährige Tradition verfügt, erstreckt sich vom Königsbau und vom Neuen Schloss über den Karlsplatz und den Schillerplatz, an dem sich die Stiftskirche und das Alte Schloss befinden, bis zum Stuttgarter Marktplatz. Achten Sie bei Ihrem Rundgang ganz besonders auf die Dächer der Holzbuden. Sie sind liebevoll und aufwendig mit Weihnachts- und Engelsfiguren geschmückt. Wer für die Daheimgebliebenen ein traditionelles Mitbringsel erstehen möchte, der wählt einen Nussknacker. Der Weihnachts-Antikmarkt bietet viel Kostbares – von altertümlichem Christbaumschmuck bis zu antiken Spielzeugen und seltenen Krippenfiguren. 24 Fenster des Rathauses verwandeln sich in der Vorweihnachtszeit in einen überdimensionalen Adventskalender. Und vor dem Alten Schloss findet zu Weihnachten ein festliches Konzert statt.
Die schöne Stadt München allein ist schon sehenswert, also gehört der Christkindlmarkt auch dazu und ist auf Platz 4.
Der größte Münchner Weihnachtsmarkt ist der bereits 1310 als Nikolausmarkt erstmals erwähnte Christkindlmarkt auf dem Marienplatz. Der traditionelle Weihnachtsmarkt, der seinen ursprünglichen bayerischen Charakter behalten hat, zieht mit seinen fast 160 Marktständen jährlich drei Millionen Besucher an. Zu sehen und natürlich zu kaufen gibt es eine große Vielfalt handwerklich gefertigter Gegenstände: von handbemalten Glaskugeln und altdeutschem Weihnachtsschmuck bis zu Angeboten aus Verona, der Partnerstadt Münchens. Ein Muss ist der zum Christkindlmarkt gehörende Kripperlmarkt, auf dem kunstvoll geschnitzte Figuren präsentiert werden. Vor dem Rathaus erstrahlt ein dreißig Meter hoher Christbaum im Glanz seiner rund 3.000 Kerzen.
Platz Nummer 5 ist der Dortmunder Weihnachtsmarkt.
Der Dortmunder Weihnachtsmarkt bezaubert nicht nur mit seinem besonderen Charme. Er begeistert die Besucher auch mit dem größten Weihnachtsbaum – über 45 Meter hoch und erleuchtet von rund 48.000 Lichtern. Die ihn umgebenden 300 Stände zeigen wunderschönes Kunsthandwerk, außergewöhnliches Spielzeug und Weihnachtsdekorationen. Zu den kulinarischen Genüssen gehören Westfälischer Grillschinken, Fisch- und Käsespezialitäten sowie süße Leckereien wie Crêpes und gebrannte Mandeln. Täglich präsentiert die Bühne „Alter Markt“ ein vielfältiges Showprogramm. Weihnachtsmarkt-Führungen informieren unterhaltsam über viele weihnachtliche Dortmunder Traditionen und Bräuche.
Der Zauberhafter Weihnachtsmarkt zu Trier ist auf Platz 6.
Vor der bezaubernden Kulisse des mittelalterlichen Hauptmarktes und vor dem imposanten Trierer Dom findet der stimmungsvolle Trierer Weihnachtmarkt statt. In den rund 95 festlich dekorierten Holzhäuschen des Marktes werden Weihnachtsschmuck, Holzspielzeuge, Keramik, Glaswaren und Geschenkartikel angeboten. Leckere Bratwürstchen, Reibekuchen und süße Leckereien sorgen für das leibliche Wohl. Glühwein und heißer Tee erwärmen die Besucher bei kalten Außentemperaturen. Zu den täglich stattfindenden, abwechslungsreichen Veranstaltungen gehören Auftritte von Blaskapellen, Livemusikabende auf dem Domfreihof, Bastelaktionen und der Auftritt der historischen Puppenbühne Maatz.
Der Dresdner Stollen ist ja in ganz Deutschland bekannt. Dann sollte man auch diesen Striezelmarkt besuchen, der auf Platz 7 ist.
Vor einer traumhaften Kulisse zwischen Frauenkirche und Brühlscher Terrasse präsentiert sich der Dresdner Striezelmarkt. Er wird seit 1434 ausgerichtet und ist damit einer der ältesten Weihnachtsmärkte überhaupt. Er findet 2017 bereits zum 583. Mal statt. In der Mitte des Weihnachtsmarktes ragt weithin sichtbar die weltgrößte erzgebirgische Stufenpyramide mit einer Höhe von 14,62 Meter auf. Zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes wird ein rund drei Tonnen mächtiger Riesenstollen in einer besonderen Zeremonie angeschnitten und in einem Festumzug vom Dresdner Zwinger zum Altmarkt gefahren. Dort kommt ein 1,6 Meter langes Stollenmesser zum Einsatz, das den Stollen aufteilt, damit er anschließend portionsweise verkauft werden kann. Keine Angst, es gibt keine Riesenportionen. Nach dieser beeindruckenden Aktion bieten 45 festlich geschmückte Verkaufsstände neben Glühwein, Bratwurst, Riesenbrezeln und heißen Maronen erzgebirgische Volkskunst, Keramik und viele Weihnachtsartikel an.
Auf Platz 8 ist der Lübecker Weihnachtsmarkt.
Der Lübecker Weihnachtsmarkt findet auf dem wunderschönen Marktplatz vor dem historischen Rathaus, das 1308 im Stil der Backsteingotik fertiggestellt wurde, statt. Die 100 Hektar große mittelalterliche Altstadt Lübecks, das größte deutsche Flächendenkmal des UNESCO-Welterbes, schafft eine einmalige Kulisse für diesen stimmungsvollen Weihnachtsmarkt. Die Ursprünge des Lübecker Weihnachtsmarktes gehen auf das Jahr 1648 zurück, als erstmals über den vorweihnachtlichen Bummel durch eine festlich geschmückte Stadt berichtet wurde. Der Lübecker Weihnachtsmarkt legt Wert auf sorgsam ausgewählte Waren, wie beispielsweise edles Kunsthandwerk. Wer es etwas ruhiger mag, der erkundet das reichhaltige Angebot der in den Nebenstraßen befindlichen weiteren Märkte.
Der Mittelalter- und Weihnachtsmarkt in Esslingen hat den Platz 9 verdient.
Umgeben von Fachwerkhäusern, verbindet der Weihnachtsmarkt in Esslingen vorweihnachtliches Geschehen mit historischem Markttreiben: Mittelalterlich gewandete Künstler, Handwerker und Kaufleute prägen das Geschehen ebenso wie Marktschreier, Gaukler und Feuerspucker. Schmiede, Seiler, Glasbläser, Zinngießer, Besenbinder und Filzer demonstrieren anschaulich alte Handwerkskünste. An 180 Marktständen werden neben kulinarischen Köstlichkeiten auch Schmuck, Kunsthandwerk und Weihnachtsartikel anboten. Ein Fackelumzug zur Esslinger Burg, die sich an den Hängen des Schurwaldes hoch über die Stadt erhebt, sowie ein mittelalterliches Konzert tragen zur weihnachtlichen Stimmung des Esslinger Mittelalter- und Weihnachtsmarktes bei.
Kommen wir zu Platz 10, die Weihnachtsmärkte in Münster.
Auf den fünf Weihnachtsmärkten in Münster in Westfalen laden insgesamt 300 Stände zu einem vorweihnachtlichen Bummel ein. Der älteste Weihnachtsmarkt befindet sich im Rathausinnenhof, dem „Platz des Westfälischen Friedens“. Die Stände präsentieren zahlreiche Schmuckstücke sowie Kunstgegenstände, und die Vielfalt kulinarischer Spezialitäten lädt zum Verweilen ein. Der schönste Weihnachtsmarkt in Münster ist für uns der Aegidii-Weihnachtsmarkt. Mit einer prachtvollen Krippe, festlichen Verkaufsständen und dem Lichtermarkt, der von historischen Bogenhäusern umgeben ist, wird dieser traditionelle Weihnachtsmarkt auch Sie begeistern.
Aber auch alle anderen Märkte sind für einen Besuch von Ihnen erfreut und man sollte die Vorweihnachtsstimmung geniesen.





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